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Kfz-Versicherung 2013: Vergleichen lohnt sich trotz günstigerer Prämien für Männer

Citroen DS4

© by flickr/ M93

Kfz-Versicherungsverträge haben in der Regel eine Laufzeit vom 01.01. bis zum 31.12. eines Jahres. Das bedeutet jeweils zum Jahreswechsel können Versicherungsnehmer zu einem anderen Anbieter wechseln. Aber auch die Anbieter von Kfz-Versicherungen können ihre Prämien neu kalkulieren.
Für 2013 stehen in der Kfz-Versicherung große Veränderungen ins Haus. Unter anderem sind ab 21. Dezember 2012 nur noch sogenannte Unisex-Verträge erlaubt, das heißt, Sondertarife nur für weibliche Versicherungsnehmer entfallen. Viele Fahrzeuge werden einer anderen Typklasse zugeordnet. Die Typklasse berücksichtigt die Schadens- und Unfallbilanzen aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge. Ab 2013 wird dabei nicht mehr nur das Alter des Versicherungsnehmers, sondern auch das des Fahrers zugrunde gelegt. Dadurch können Prämien für junge Fahrer günstiger und für ältere Fahrer teurer werden.

Auch wenn die meisten Versicherungsgesellschaften damit werben, dass die Kfz-Versicherung speziell für Männer und junge Fahranfänger 2013 günstiger wird, werden sich die zu zahlenden Prämien de facto wohl erhöhen. Dabei sind die Preisunterschiede zwischen den einzelnen frappierend. Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht hat ermittelt, dass zwischen dem billigsten und teuersten Anbieter ein Preisunterschied von 421% oder 1.410 Euro besteht.
Vergleichen und gegebenenfalls den Versicherer wechseln heißt also sparen! Dazu kann man sich bei den Versicherungsvertretungen vor Ort entsprechende Angebote einholen oder man nutzt Vergleichsportale im Internet. Bei letzteren ist zu beachten, dass sich die meisten über Provisionszahlungen bei Vertragsabschlüssen finanzieren und nur einige Versicherungen zum Vergleich zur Verfügung stehen. Anders bei nafi.de. Hier kann das Preis-Leistungsverhältnis aller Anbieter verglichen werden. Außerdem erzielt nafi.de seine Einkünfte nicht über den Verkauf von Versicherungsverträgen sondern von Software.
Nach Ansicht des ADAC lassen sich bei Direktversicherern günstige Prämien finden. Allerdings bieten diese, ähnlich wie ein Versandhaus, nur das Produkt und kaum Beratung oder Service an.
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