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Citro├źn pr├Ąsentiert mit Aircross neues SUV-Konzept

11. Mai 2015 Keine Kommentare

Das neue Conceptauto von Citro├źn k├Ânnte der Vorbote des neuen franz├Âsischen SUV werden.

Bis zur Schanghaier Autoshow dachte alle, dass die Franzosen den neuen Trend total verschlafen h├Ątten. Aber mit dem Aircross Concept zeigt uns Citro├źn, wie sich Frankreich die neue SUV Serie vorstellt. Der allgemein bekannte SUV wurde bisher wie eine Allzweckwaffe konstruiert, alleine zu dem Zweck der Kompaktklasse den Rang abzulaufen. Nun Citro├źn sieht das doch etwas anders.

Das Aircross Concept zeigt uns einen SUV, der absolut nicht aggressiv sein will, und es auch nicht ist. Die Studie Aircross Concept bricht mit allen Konventionen und zeigt eine sanfte sympathische Grundform. Weiche Rundungen mit Knautschelementen aus Aluminiumschaum. Auch die Flanken werden gesch├╝tzt. Der Aircross sch├╝tzt sich konsequent gegen Parksch├Ąden. Aerodynamische Elemente ├╝ber den Kotfl├╝geln legen praktisch einen Schutzschirm, einen Vorhang aus Luft, ├╝ber die R├Ąder. Sie haben Kiemen und damit wird der Str├Âmungswiderstand stark reduziert. Innen im Aircross setzt Frankreich auf Wohlf├╝hlen. Der Fahrer sitzt in einem Innenraum, indem er bequem und komfortabel Platz hat und diesen Platz auch genie├čen kann.

Es gibt ein Head-Up-Display ├╝ber das der Fahrer seine Informationen bekommt. Auf einem 12 Zoll HD Bildschirm k├Ânnen alle Instrumente dargestellt werden. Das zweite Display f├╝r den Beifahrer kann auf einer Schiene verschoben werden.
Der obere Teil der Sitze wird von ├╝bergro├čen Kopfst├╝tzen dominiert. Diese sind dazu auch noch mit einem Strickmaterial ├╝berzogen. Alle Sitze haben Mikrofone und Lautsprecher. Dann gibt es noch die in den T├╝ren eingebauten Webkameras, damit man sich bequem mit seinen Freunden unterhalten kann. Alleine durch diese Gestaltung setzt sich der Aircross deutlich von seinen Mitkonkurrenten ab.
Ein 1,6-Liter-Benzinmotor betreibt die Vorderachse, w├Ąhrend man an der Hinterachse einen Elektromotor findet. Mit einem Akku ausgestattet, der an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann. So kann sich der Citro├źn Aircross Concept f├╝r den Fall der Serienreife 50 Kilometer emissionsfrei bewegen. Der Norm-Verbrauch wird bei 1,7 Litern Super auf 100 Kilometer liegen. 4,5 Sekunden, mehr braucht dieses Allradfahrzeug nicht, um von 0 auf 100 zu kommen.

Die Kombination aus Benzinmotor und Elektroantrieb ist ein in keiner Weise aggressives Paket, mit dem man spurten aber auch sparen kann. Nat├╝rlich hat der Aircross noch keine Serienerfahrung, man kann aber getrost davon ausgehen, dass die Franzosen, bei all dem Lob auch weiter die Nase vorne haben werden und hier auf mobile.de sieht man ja, da├č auch im Gebrauchtsegment noch hohe Laufleistungen ohne Probleme mit diesen Fabrikaten zu erzielen sind.

Aus Erfahrung ist klar, dass die Kreationen der Franzosen immer dann am besten sind, wenn sie infrage gestellt werden.
Den neuesten Beitrag kann man wohl als Geniestreich bezeichnen. Wenn Citro├źn von Kraft und positiver Energie spricht, ist damit der Styling Geniestreich gemeint, der ihnen mit dem Aircross Concept gelungen ist. Die beiden eingebauten Aggregate, der Benzinmotor und der Elektromotor, verbinden sich und bringen den Concept auf eine Spitzenleistung von 313 PS.
Nur eines fehlt noch, n├Ąmlich die Serienreife, denn es steht noch nicht fest, wann Citro├źn mit einer Serienversion auf den Markt kommt.

KategorienC4, Citroen Tags:

Citro├źn C4 Aircross

4. Juli 2012 Keine Kommentare

Franz├Âsische Autohersteller sind f├╝r vieles bekannt. Sie stehen f├╝r Sicherheit und Komfort, f├╝r polarisierende Designsprache und Fortschritt, aber auch f├╝r Kleinwagen und Familienkompatibilit├Ąt. Keine sonderliche Assoziation ruft allerdings die Kombination ÔÇ×Frankreich-SUVÔÇť hervor, bedingt ist dies durch ein bisher relativ defensives Verhalten der franz├Âsischen Hersteller in diesem Segment. Sollte es nach dem Willen von Citroen gehen wird sich dies sobald wie m├Âglich ├Ąndern. Den Wendepunkt in dieser mauen Beziehung soll nun der Citroen C4 Aircross darstellen.

Zur Realisierung dieses Projekts ging Citroen eine Kooperation mit Mitsubishi ein und durfte den ASX der Japaner als Basis nutzen. Die urspr├╝ngliche Herkunft f├Ąllt allerdings nur bei genauerer Betrachtung auf. Die Designabteilung Citroens hatte hier weitestgehend freie Hand und entschloss sich die Ausf├╝hrungen der T├╝ren und Dachform zu ├╝bernehmen. ├ťberraschender Weise tendiert der C4 Aircross innerhalb des eigenen Spektrum an Serienwagen eher in Richtung der sportlicheren DS Sparte. Der Paradebeweis hierf├╝r ist das seitlich, unterhalb der Scheinwerfer angebrachte und nach unten abfallende LED-Tagfahrlicht.

 

 

In seinem offiziellen Produktvideo preist Citroen den C4 Aircross als grenzenlos einsetzbaren SUV an. Einsatzort und nat├╝rliches Habitat sollen Stadt und alle staubigen und ungastlichen Orte sein, an denen der Gebrauch eines SUV n├Âtig w├Ąre. ├ťber den realen Nutzen eines SUV in dicht besiedelten Orten kann sicherlich gestritten werden, dennoch erscheint es unzweifelhaft, dass der Aircross alles mitgegeben bekommen hat um hier zu bestehen. Eine durchaus komfortable Grundausstattung, die etwas plastikhaft daherkommt, aber generell nicht zu beanstanden ist. Diese l├Ąsst sich nat├╝rlich gegen Aufpreis auf ein luxuri├Âses Niveau anheben.

Dann kann unter anderem auf ein festplattenbasierendes Multimediasystem, dass per Touchscreen gesteuert wird, zur├╝ckgegriffen werden. Auch bietet der Aircross mehr als gen├╝gend Platz f├╝r Kinder, Familie, Eink├Ąufe und alle anderen Herausforderungen des st├Ądtischen Alltags. Angeboten wird der Aircross mit drei Motorvarianten. 1,6l Diesel und Benziner, sowie ein 1,8l Diesel. Diese bringen jeweils 114 PS, 117 PS und 150 PS an Leistung auf die Stra├če. Unbedingt abzuraten ist vom 1,6l Benziner, der nur als 2WD erh├Ąltlich ist. Beide Diesel Varianten gibt es als 4WD. Der Allradantrieb kann vom Fahrer ├╝ber einen Drehknopf in der Mittelkonsole gesteuert werden, um ihn unter Ber├╝cksichtigung des Treibstoffverbrauchs dem jeweiligen Bedarf der Umgebung anzupassen.

Einstellungsm├Âglichkeiten sind 2WD, 4WD und Lock. Ein gro├čes Manko ist die Tatsache, dass der technische Bruder ASX bei gleicher Grundbasis und Ausstattung f├╝r nahezu 25% (ca. 4000ÔéČ je nach Angebot und Rabatt) billiger angeboten wird. Die Frage lautet nun: Geld oder Design?

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