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Auto lackieren – Was gibt es zu beachten?

22. März 2011 Keine Kommentare

Egal ob bei einem leichten Unfallschaden, größeren Kratzern, altem, ausgebleichtem Lack oder einfach nur bei Nichtgefallen der Fahrzeugfarbe. Gründe das eigene Fahrzeug lackieren zu lassen gibt es genügend. Allerdings gilt dennoch einiges zu beachten, um schließlich mit dem kleinstmöglichen Kostenaufwand das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Daher hier einige Tipps, wie Sie einen guten und günstigen Lackierer finden können.

Wie entstehen die hohen Kosten fĂĽr die Lackierung?
Ein komplettes Fahrzeug zu lackieren kostet schnell mehrere Tausend Euro. Farben werden allerdings, zumindest in der Relation, recht günstig angeboten. Sicherlich kommt bei vielen die Frage auf, wie der immense Endpreis zustande kommt. Dies wird klar, sobald man sich über die einzelnen Schritte einer Komplettlackierung im Klaren ist. Zunächst wird das Fahrzeug abgeschliffen, grundiert, in mehreren Schichten lackiert (dazwischen auch immer wieder angeschliffen) und letztlich mit mehreren Schichten Klarlack überzogen (auch diese werden zwischen jeder Schicht erneut angeraut). Dafür und für die Trocknungsprozesse zwischen den einzelnen Schritten fällt viel Zeit und vor allem Arbeit an.

Empfehlenswert ist es dennoch, verschiedene Lackierereien zu kontaktieren und die Preise zu vergleichen, da diese stark abweichen können. Auch bietet sich die Möglichkeit, das Internetportal my-hammer.de zuzuziehen. Hier bieten zum einen Lackierer ihre Arbeit an, und man kann parallel eine Anfrage einstellen, auf welche sich verschiedene Lackierbetriebe melden können. Auf diese Weise lässt sich durchaus eine Menge Geld einsparen.

Alternativen zum Lackierbetrieb.
Wem die Lackierung zu teuer ist, der kann auch sogenannte Folienbespannung ausweichen. In diesem Fall wird das komplette Fahrzeug mit einer Folie ĂĽberzogen, welche sich dem Fahrzeug perfekt anpasst. Das Endergebnis lässt sich kaum von einer ,,normalen” Lackierung unterscheiden ist aber wesentlich kostengĂĽnstiger. Weiterer Vorteil ist, dass die Folie wieder restlos entfernt werden kann und der darunter liegende Originallack nicht beschädigt wird. Die Folierungstechnik wird zum Beispiel bei Taxen angewendet um das Fahrzeug später wieder kratzerfrei verkaufen zu können.

Von der Möglichkeit das Fahrzeug selbst zu lackieren sollte man in der Regel absehen. Zwar ist dies wesentlich billiger, eine dreijährige Lackierausbildung ersetzt dies jedoch keinesfalls. Das Ergebnis wird in keinem Fall sauber, was nicht zuletzt daran liegt, dass man keinen staubfreien Abzugsraum besitzt.

FĂĽr welche Variante man sich letzten Endes entscheidet bleibt jedem selbst ĂĽberlassen, vergleichen sollte man aber in jedem Fall.